Chronik

Historische Entwicklung unseres Klubs

Einige Jahrzehnte aktives Klubleben liegen seit der Klubgründung im Jahre 1961 hinter uns. Es hat sich in dieser Zeit doch einiges in unserem Klub verändert. Diese Klubchronik soll positiv die Entwicklung unseres Vereines darstellen und keine nostalgisch wehmütige Klage über „die gute alte Schmalfilmzeit“ sein.

Viel Spass beim Schmökern

1961 1962 1963 1964 1965 1966 1967 1968 1969
1970 1971 1972 1973 1974 1975 1976 1977 1978 1979
1980 1981 1982 1983 1984 1985 1986 1987 1988 1989
1990 1991 1992 1993 1994 1995 1996 1997 1998 1999
2000 2001 2002 2003 2004 2005 2006 2007 2008 2009
2010 2011 2012 2013 2014 2015 2016 2017

GRÜNDUNGSJAHR 1961

 

Der Gründungsvater unseres Klubs, Eduard Kohlbauer filmte bereits in Spittal/Drau mit Herrn Stadler und Herrn Burian, als er 1961 aus beruflichen Gründen nach Villach wechselt.

Im Februar 1961 findet im Gasthof Kabon in Villach die Gründerversammlung statt. Die Gründungsmitglieder sind Eduard Kohlbauer, geb. am 19.09.1911 (welcher auch der 1. Obmann und unserer späterer Ehrenpräsident wird), DI Schaffer, BM Hans Kargl, Guido Budin, Wilfried Stage, Johann Zitko und Günther Zötsch.

Unser erstes Klublokal ist der Gasthof Kabon in Villach. In Österreich gibt es zu diesem Zeitpunkt bereits einen Dachverband und so wird, in Anlehnung an den Verband als Name „Klub der Kinoamateure Österreichs Verbandsverein Villach“ gewählt.

Gefilmt wurde damals mit den Filmformaten Normal-8 und 16 mm, teilweise bereits mit Ton.

 

 


1962

 

Am 14.02.1962 veranstaltet der Klub die erste öffentliche Filmvorführung einen „Film-Abend“ im Altersheim in Villach. Vorgeführt wurden Normal-8 Produktionen vom Kirchtag und dem Knappenfest, sowie der 16 mm – Film „900 Jahre Villach“ und weitere zwei 16 mm – Produktionen.

Aus Platzgründen, wir verzeichnen eine rege Beteiligung am Klubleben, übersiedeln wir in das Gasthaus Hofwirt in Villach.

 

 


1963

 

Wir müssen wieder unseren Klubraum räumen und übersiedeln in das Cafe Color in der Lederergasse in Villach.

Der Klub hat bereits ca. 35 Mitglieder und auch eine Klubmeisterschaft findet das erst Mal statt.

 

 


1964

 

Der Verband der österreichischen Filmamateure wird gegründet. Aus diesem Grund ändert auch unser Verein seinen Namen von „Klub der Kinoamateure Österreichs Verbandsverein Villach“ in „Filmklub Villach“.

 

 


1965

 

Reinhold Tscheck, unser späterer Obmann wird Klubmitglied.

 

 


1966

 

Franz David wird Mitglied unseres Klubs und gründet unter tatkräftiger Mithilfe des Filmklubs Villach das „Internationale Festival der Nationen“ in Velden am Wörther See, welches 1975 vom 1. Schmalfilmklub Klagenfurt übernommen wird. Aus diesem Filmfestival wird später einmal das „Internationale Filmfestival der Nationen in Ebensee“ hervorgehen.

Der Super-8 Film erobert den Amateurfilmsektor im Sturm. Eine revolutionäre Entwicklung setzt ein.

 

 


1967

 

Udo Minatti, geb. am 12.03.1943, wird unser Obmann und bringt dank seiner Jugend sehr viel Schwung und Dynamik in unseren Klub. Eine wahre Spielfilmära setzt ein. Nahezu alle Klubmitglieder arbeiten eifrig an eigenen und an gemeinsamen Projekten.

Es finden Klubwettbewerbe mit öffentlichen Festveranstaltungen statt und unsere Mitglieder beteiligen sich auch an nationalen und internationalen Bewerben.

Die ersten „lippensynchronen“ Filme entstehen !

 

 


1968

 

Unser Klub ist sehr aktiv und eifrig mit der Bearbeitung des Spielfilms „Der Herzpatient“ befasst.

Unser Obmann Udo Minatti wird unheilbar krank.

 

 


1969

 

Aufgrund seiner schweren Krankheit muss Udo Minatti seine Obmanntätigkeit zurücklegen. Neuer Obmann wird Gustav Scherer, geb. 29.04.1938.

Es gibt ein paar Unstimmigkeiten im Klub, dennoch entstehen nach wie vor etliche gute Filme.

Öffentliche Veranstaltungen sind in dieser Zeit jedoch keine bekannt.

 

 


1970

 

Zahlreiche Kameramodelle und die unterschiedlichsten Projektoren überschwemmen den Markt.

Reinhold Tscheck wird mit seinem Spielfilm „Der Herzpatient“ Klubmeister.

 

 


1971

 

Reinhold Tscheck, geb. am 11.04.1941, wird neuer Obmann.

Kärnten und Steiermark bilden die Region IV im Verband der österreichischen Filmamateure. Der Klub verfügt bereits über eine gute technische Ausrüstung und bietet auch eine entsprechende technische Unterstützung an (in Form von sogenannten Beiräten).

Bei der öffentlichen Festveranstaltung zur Klubmeisterschaft in der Handelskammer Villach präsentieren wir bei der Filmvorführung stolz unseren „Gerätepark“

 

 


1972

 

Der Filmklub Villach führt jährlich Klubmeisterschaften durch. Die öffentlichen Festveranstaltungen finden dabei einen regen Zuspruch in der Bevölkerung. Es wird eifrig gefilmt.

 

 


1973

 

Wir knüpfen freundschaftliche Kontakte zu den Filmklubs in Brevalje (SLO) und Udine (I).

 

 


1974

 

Endlich erfüllt sich für uns ein lang gehegter Wunsch. Die Stadt Villach stellt uns im Bauhof Landskron ein eigenes Klublokal zur Verfügung. Alle helfen zwischen Februar und Juni 1974 eifrig bei der Adaptierung und dem Ausbau der Räumlichkeiten mit. Das Klublokal Landskron bietet uns einen eigenen Projektionsraum mit großer Projektionswand und eine eigene „Kantine“. Kam man früher zweimal im Monat zusammen, bestand nun die Möglichkeit, sich jeden Dienstag im Klub zu treffen. Nun war auch die Möglichkeit gegeben, Geräte anzuschaffen und Kurse abzuhalten.

Am 28.06.1974 wurde unser Klublokal feierlich eröffnet.

 

 


1975

 

Ausgelassene und fröhliche Weihnachtsfeiern haben bei uns Tradition, wie z.B. in diesem Jahr in Carlies Weinstadl in Villach.

 

 


1976

 

Mit der öffentlichen Festveranstaltung zu unserem Klubwettbewerb am 08.05.1976 begehen wir auch unser 15-jähriges Bestandsjubiläum. Klubmeister wurde zum wiederholten Male Herbert Ranzenhofer.

Auch beim, von Franz David unter unserer tatkräftigen Mithilfe, gegründeten „Internationalen Festival der Nationen in Velden am Wörthersee“, welches inzwischen vom 1. Schmalfilmklub Klagenfurt übernommen wurde, sind wir vertreten.

 

 


1977

 

Das Interesse am Klubgeschehen wächst ständig und so können wir die Mitgliederzahl um 130 % steigern. Wir führen ein intensives Klubleben, mit zahlreichen öffentlichen Bewerben, wie einem jährlichen Klubwettbewerb und einem Klubcup.

Der Filmklub Villach veranstaltet auch regelmäßig die Amateurfilmschau Friaul-Slowenien-Kärnten.

 

 


1978

 

Bei einem Klubausflug nach Brevalje (SLO) vertiefen wir unsere freundschaftlichen Kontakte zum dortigen Filmklub.

Wir sind aber auch bei einem Klubausflug in Leibnitz zahlreich vertreten.

Unter dem Motto „Kärntner kennst du deine Heimat“ veranstaltet unser Klub eine lustige Suchfahrt, welche ausgehend von unserem Klublokal in Landskron über Köstenberg, Velden, Lind-Rosegg und Baumgartnerhöhe zum Fahrtziel Finkenstein führt. Auf der Fahrtstrecke hat unser Obmann Reinhold Tscheck (als „Charlie Chaplin“ getarnt) eine Reihe von Aufgaben für uns zusammengestellt, z.B. Auffinden verschiedenster Orte, Fachfragen zur Filmtechnik, Filmen mit provisorischen Stativ, herstellen eines Naturtitels, usw.

Sieger wurde schließlich Helmut Schicho, vor Eduard Kohlbauer und Kurt Gaggl.

 

 


1979

 

Auch in diesem Jahr veranstaltet unser Klub wieder eine Filmersuchfahrt am Fahrrad, welche uns diesmal ins Krastal führt.

Sieger wurde Peter Thomasser, vor Johann Grundnig und Karl Kolman

Reinhold Tscheck und Herr Heinrich berichten in einem der zahlreichen Vortragsabende in unserem Klublokal über das Thema „Vertonung mit Synputer“.

 

 


1980

 

Am Samstag, den 08.11.1980 empfangen wir Besuch aus der Sowjetunion. Frau Dr. Viktoria Barbe von der sowjetischen Filmschule in Kischinen zeigt uns Filmbeispiele ihrer 10 – 14 jährigen Filmschüler und ermöglicht uns einen sehr interessanten und aufschlussreichen Einblick in die Arbeit dieser Filmakademie. Der geschäftsführende Obmann Peter Thomasser begrüßt zu dieser Gelegenheit, in Vertretung des leider verhinderten Obmannes Reinhold Tscheck, auch Herrn Stadtrat Amtmann.

In diesem Jahr erfüllt sich ein weiterer langgehegter Wunsch. Die Region V – Kärnten des Verbandes österreichischer Filmamateure entsteht und unser langjähriges Klubmitglied Franz David, inzwischen Mitglied im Filmklub Klagenfurt Wörthersee, wird der erste Regionalleiter der jungen Region V. Die neu gegründete Region V kann bereits auf Klubs in Villach, Klagenfurt, Spittal/Drau, Radenthein, Völkermarkt, Wolfsberg, Ferlach und Friesach verweisen.

 

 


1981

 

Wir feiern unser 20-jähriges Bestandsjubiläum unter anderem auch beim Umzug zum Villacher Fasching.

Wie könnte man ein derartiges Ereignis besser begehen als mit der Ausrichtung der österreichischen Staatsmeisterschaft der Filmamateure in Villach.

Über 70 Schmalfilmwerke wurden von den sieben Juroren in rund vierzig Stunden betrachtet und bewertet. Schließlich vergab die Jury den Staatsmeistertitel, 4 Gold-, 4 Silber- und 19 Bronzemedaillen, sowie 29 Anerkennungen.

 

 


1982

 

Johann Grundnig, geb. am 07.08.1938 wird zum neuen Obmann gewählt.

Nachdem unser Dachverband bereits vor zwei Jahren seinen Namen in „Verband österreichischer Film- und Videoamateure“ geändert hat, wollen auch wir uns diesem neuen Medium nicht länger verschließen. Der Filmklub Villach ändert daher, mit Beschluss in der Jahreshauptversammlung am 18.01.1982 seinen Namen in „Film- und Videoklub Villach“.

Unser Klublokal in Landskron wird abgerissen und so begeben wir uns neuerlich auf die Suche nach geeigneten Räumlichkeiten. Zwischenzeitlich finden wir dabei Unterschlupf bei Pater Thomas im Pfarramt St. Leonhard. Aufgrund der Umsiedlung findet dieses Jahr auch kein Klubwettbewerb statt.

Unser diesjähriger Klubausflug führt uns am 16.05.1982 nach Hüttenberg und am 05.06.1982 sind wir zu Gast bei einer lustigen Grillerei am Klopeinersee mit unseren Klubfreunden aus Völkermarkt.

 

 


1983

 

Wir übersiedeln wieder, diesmal in unseren neuen Klubraum im Brauhof Villach.

Manfred Turner, geb. 23.08.1940, wird in der Jahreshauptversammlung vom 10.01.1983 zu unserem neuen Obmann gewählt.

Am 06.06.1983 begrüßen wir unseren Klubfreund Henry Gehring (BRD) zu einem interessanten Filmvortrag, dem noch einige weitere folgen. Herr Gehring steht uns auch bei unseren Klubwettbewerben als versierter Juror zu Verfügung.

 

 


1984

 

Wir sind aktiv wiederholt beim Festumzug des Villacher Faschings vertreten.

Als besondere Förderaktion erhält jeder Jungfilmer in unserem Klub drei Stück Super-8 Filme geschenkt.

Ernst Thurner übernimmt mit großem Engagement die Redaktion unserer Klubzeitung, welche ab diesem Jahr regelmäßig mit jährlich 5 Ausgaben erscheint.

 

 


1985

 

Unser Klub hat 48 Mitglieder und veranstaltet regelmäßig öffentliche Filmvorführungen. 1985 ist ein sehr erfolgreiches Jahr in unserer Klubgeschichte, denn wir stellen das erste Mal den Landesmeister der Region V – Kärnten mit dem Film „Puskarfest“ von Dr. Alfred Straberger.

 

 


1986

 

Einer regen Beteiligung am Klubwettbewerb folgt ein durchaus beachtlicher Erfolg bei der Landesmeisterschaft und Ernst Thurner erzielt als einziger österreichischer Teilnehmer beim 1. Internationalen Umweltschutz-Filmfestival für Filmamateure am 08. und 09.11.1986 in Ingolstadt (D) den 1. Platz.

 

 


1987

 

Es werden zahlreiche Arbeitsabende zum Thema Video abgehalten. Peter Thomasser erhält bei der Landesmeisterschaft den Sonderpreis für den besten Videobeitrag für seinen Film „Der Totospieler“.

 

 


1988

 

Der Film- und Videoklub Villach ist Ausrichter der Landesmeisterschaft und dabei auch sehr erfolgreich, denn wir stellen auch in diesem Jahr wieder den Landesmeister der Region V. Ernst Thurner konnte mit seinem Spielfilm „Die Sieger“ die Jury überzeugen.

 

 


1989

 

Unser neuer Obmann heißt Ernst Thurner, geb. 07.12.1952. Das Medium Video setzt sich immer mehr durch.

 

 


1990

 

In unserem Klublokal im Brauhof Villach veranstalten wir unseren Klubwettbewerb. Es sollte für einen längeren Zeitraum der Letzte sein.

 

 


1991

 

Am 23.01.1991 veranstaltet unser Klub eine Filmschau mit österreichischen Staatsmeisterfilmen im Paracelsussaal in Villach.

Nach einem schweren Schlaganfall verstirbt unser langjähriger Ehrenpräsident und Klubgründer Eduard Kohlbauer im Alter von 80 Jahren. Wir werden unseren Edi nicht vergessen und sein Werk und seine Idee weiterführen.

 

 


1992

 

Zahlreiche Klubabende beschäftigen sich inzwischen mit dem Medium Video. Anfängliche Skepsis der überzeugten Super-8 Filmer unter uns wird durch diese Arbeitsabende und Vorträge abgebaut.

 

 


1993

 

Wir müssen wieder übersiedeln und treffen uns nun im Gasthof Kasino in Villach. Am 26.01.1993 veranstaltet der Film- und Videoklub Villach wieder eine öffentliche Filmschau österreichischer Meisterfilmer.

Außerdem ist der Film- und Videoklub Villach wieder Ausrichter der Landesmeisterschaft, welche am 20.03.1993 (Jurierung) und 27.03.1993 (Festveranstaltung) im Volkshaus Landskron über die Bühne geht.

Adolf Scherer übernimmt mit viel Engagement die Redaktion unserer Klubzeitung.

 

 


1994

 

Wieder ist Siedeln angesagt. Die Stadt Villach ermöglicht es uns, einen eigenen Raum im Volkshaus Landskron für unsere Bedürfnisse zu adaptieren.

Am 19.04.1994 halten wir unseren ersten Klubabend im neuen Vereinslokal ab, welches schließlich am 03.10.1994 mit einer Festveranstaltung offiziell eröffnet wird.

Bei der Landesmeisterschaft sind wir ebenso sehr erfolgreich. Der Spielfilm „Schwarzer Mond“ von Joachim Krenn verfehlt nur knapp den Landesmeister und erhält eine Goldmedaille.

 

 


1995

 

Der Film- und Videoklub Villach stellt bei der diesjährigen Landesmeisterschaft nur einen Filmbeitrag. Joachim Krenn konnte die Jury mit seinem Antikriegsdrama „Moloch“ auf Anhieb überzeugen und erhielt den begehrten Landesmeistertitel. BILDER von den Dreharbeiten: zum Film und von Joachim Krenn – (Hauptdarsteller, Kameramann und Regisseur)

Die Stadt Villach feiert das Gedenkjahr 1945/95 „Erinnern/Innehalten“ und unser Klub produziert hiezu eine aufwendige Dokumentation mit teilweise historischem Filmmaterial zu 50 Jahren Stadtgeschichte. Die öffentliche Premiere des, von Ernst Thurner und Heinz Böker gestalteten Videos fand unter großem Bevölkerungsinteresse am 11.04.1995 statt.

Die zahlreichen Veranstaltungen zum Gedenkjahr werden vom Film- und Videoklub Villach zu einer umfangreichen Dokumentation zusammengefasst (ca. 50 Veranstaltungen in 7 Kapitel), welche am 29.01.1996 im Paracelsussaal in Villach vor ca. 150 Besuchern uraufgeführt wird.

Unter der Redaktion von Ernst Thurner und Adolf Scherer werden von insgesamt 12 Klubmitgliedern und zwei Sprechern für dieses Projekt ca. 750 Arbeitsstunden aufgewendet. (Karl Nechwatal und Ernst Thurner im Einsatz bei einer der zahlreichen Veranstaltungen)

 

 


1996

 

Auch in diesem Jahr stellt der Film- und Videoklub nach 1995 bereits wieder den Landesmeister von Kärnten. Der Student Walter Oitzl erhielt für seinen Film „Der Schaukelstuhl“ den begehrten Preis.

 

 


1997

 

Langsam wird es unheimlich, denn nach 1995 und 1996 geht der Landesmeister nun das dritte Mal in Folge an den Film- und Videoklub Villach. Der Film „Montessori-Pädagogik“ von Ernst Thurner erhält die begehrte Auszeichnung.

Im Rahmen der Jahreshauptversammlung am 20.01.1997 verleiht der Film- und Videoklub Villach dem Gründungsmitglied BM Hans Kargl die Ehrenmitgliedschaft und Peter Thomasser sowie Karl Nechwatal erhalten Anerkennungen für die langjährige Mitarbeit im Klubvorstand.

 

 


1998

 

Unsere Klubmitglieder legen offenbar alle zur selben Zeit eine Schaffenspause ein, denn wir sind das erste Mal seit 10 Jahren nicht bei der Landesmeisterschaft vertreten.

 

 


1999

 

Der Film- und Videoklub Villach ist Ausrichter der Landesmeisterschaft der Region V. Bereits zum zweiten Mal nach 1994 verfehlen wir in der Endabstimmung nur knapp den Landesmeistertitel, sind aber dennoch durchaus erfolgreich vertreten.

 

 


2000

 

Wieder ein erfolgreiches Jahr für unseren Klub, denn wir stellen nun mit „Der ewige Weg“ von Andreas Rauch bereits das sechste Mal den Landesmeister der Region V.

 

 


2001

 

Nach einer 11-jährigen Pause veranstaltet der Film- und Videoklub Villach erstmals wieder eine Klubmeisterschaft.

Außerdem feiern wir in diesem Jahr unser bereits 40-jähriges Bestandsjubiläum mit einer öffentlichen Festveranstaltung am 23.06.2001 im Volkshaus Landskron.

Doch dieses besondere runde Jubiläum veranlasste uns als zweitältesten Kärntner Filmklub auch zu einem weiteren bedeutenden Schritt, dem Auftritt im weltweiten Internet mit dieser Website, welche in unzähligen Arbeitsstunden von Andreas Rauch (Redaktion und für den Inhalt verantwortlich), Michael Weissenbacher (Design und Programmierung), Caroline Scheibel (HTML Umsetzung) und Emanuel Schara (HTML Umsetzung), erstellt wurde. In der öffentlichen Festveranstaltung am 23.06.2001 wurde diese Kommunikations- und Informationsplattform erstmals einem breiten Publikum präsentiert.

Unsere Ziele für die nächsten vierzig Jahre sind fixiert:

Weiterführung des klubeigenen Filmschaffens, Förderung des nicht kommerziellen Films und die Förderung unseres Filmernachwuchses.

 

 


2002

 

Die Klubmeisterschaft findet mit 21 eingereichten Filmen regen Zuspruch und bei der Landesmeisterschaft der Region V verfehlen wir nun bereits zum dritten Mal nach 1994 und 1999 in der Endabstimmung nur knapp den Landesmeistertitel, sind aber dennoch durchaus erfolgreich vertreten.

Bei der Staatsmeisterschaft in Wien können wir nach einmal Gold und mehrmals Bronze nun unsere erste Silbermedaille verbuchen.

Das zweite Mal in der 41-jährigen Klubgeschichte wird ein Film aus unseren Reihen für die Vertretung Österreichs bei der Unica 2002 in Luxemburg ausgewählt.

Die Goldene Diana setzt den Erfolgsreigen fort.

 


2003

 

Die Klubmeisterschaft wird in diesem Jahr mit 7 eingereichten Filmen abgehalten. Nach den Jahren 1985, 1988, 1995, 1996, 1997 und 2000 stellen wir auch 2003 den Landesmeister der Region V.

Bei der Staatsmeisterschaft in Klagenfurt können wir Silber und Bronze verbuchen.

Das internationale Filmfestival der Goldenen Diana setzt mit einer Goldenen Diana für den Landesmeisterfilm den Erfolgsreigen fort.

Den krönenden Abschluss des erfolgreichen Wettbewerbsjahres bildet der Hauptpreis des 1. Amateurvideofilmfestival am St. Veiter Wiesenmarkt.

 


2004

 

Leider entfällt dieses Jahr die Klubmeisterschaft, da „nur“ 4 Filme eingereicht wurden. Unser Klub ist als Ausrichter der diesjährigen Kärntner Landesmeisterschaften des nichtkommerziellen Films in Villach jedoch auch sehr erfolgreich (Unsere Erfolge).

Bei der Staatsmeisterschaft in Leibnitz können wir abermals Silber und Bronze verbuchen. Großartige Ergebnisse beim Festival der Nationen in Ebensee und bei der Goldenen Diana am Klopeinersee vervollständigen den Erfolgsreigen.

Im Jahr 2004 starten auch die, von Andreas Rauch neu ins Leben gerufenen, Filmseminare zur Intensivausbildung unserer Klubmitglieder. Schon nach kurzer Zeit haben sich diese Kurse zu einem wahren Renner gemausert, was die Besucherzahlen (bis zu 16 Teilnehmer und das jeweils an einem Sonntag !) eindrucksvoll beweisen.

Bei einem, von Johann Grundnig initiierten Treffen der Altobmänner und Altfunktionäre im August des Jahres wurde ausgiebig über die bereits 43-jährige Klubgeschichte geplaudert.

 

 


2005

 

Im Jänner 2005 gehen die, von Andreas Rauch geleiteten Filmseminare zur Intensivausbildung unserer Klubmitglieder, in das erfolgreiche zweite Jahr. 18 Teilnehmer lauschen am Sonntag den Ausführungen des Vortragenden.

In der Jahreshauptversammlung am 31.01.2005 werden Neuwahlen abgehalten (Detailergebnis). Ernst Schmalzl und Heinz Böker ziehen sich auf eigenen Wunsch aus der vorderen Front des Vereinslebens zurück. Obmann Ernst Thurner würdigte in einer kleinen Ehrung deren Verdienste aus langjährigen Tätigkeit für unseren Klub.

 

 


2006

Unser Klub wird stolzer Besitzer eines Kamerkranes. Schien und Dolly sind bereits vorhanden. Herbert HOHENSASSER übernimmt die Einschulung, Beratung und Verwaltung des Kranes, der von der Firma PMP erworben wurde.
Klubmeister 2007 wird Franz EBERHARD mit „Der Krieg an Kärntens Grenze“. (LM Silber und STM-Bronze)
Technischen Themen wie HDTV, LCD- und Plasma-TV beschäftigen uns bei Klubabenden und beim Fachsimpeln.


2007

Unser Kamerakran wird am 28. Mai erstmals in der Praxis getestet.
Ein geselliges Jahr: Klubausflug nach Sauris (Italien), zu Gast beim Filmclub Völkermarkt, Theaterbesuch in Weissenstein und Ausflugsfahrt zum TOTI-Filmfestival nach Marburg.
Klubmeister wird (schon) wieder Franz EBERHARD mit „Flüssiges Gold“.
Landesmeister wird unser neues Klubmitglied Haris BILAJBEGOVIC mit der geschichtlichen Spiel-Doku „Most – The Bridge“. Der Film erhält auch bei der STM Gold und ist bei der UNICA der beste österr. Beitrag. Haris B. startet mit seinem Film einen Erfolgslauf durch die ganze Welt.
Unter unseren Filmprojekten sticht die Aufzeichnung der erstmals stattfindenden Gegend-taler Passion hervor. Soli, Blasorchester und Chor bereichern das kulturelle Spitzenereignis des Jahres, welches im Steinbruch Krastal aufgeführt und von uns mit 5 Kameras aufgezeichnet wird.


2008

Der Klub schafft sich ein Sennheiser Ansteck-Funkmikrofon an.
Das Frühjahr steht ganz im Zeichen der Landesmeisterschaft 2008, die in Villach stattfindet. Eine gelungene Veranstaltung mit 215 Besuchern bei der Siegerehrung, wo nur mehr eines gefehlt hat: Ein Landesmeister aus Villach.
Geselliges: Klubbesuche in Völkermarkt und Spittal, Grillabend bei Schmalzls am See, Theaterbesuch in Weissenstein und Besuch des TOTI-Filmfestivals in Marburg.


2009

Anschaffungen: 1 Sony-HDV-Recorder, 1 Full-HD-Beamer von Sanyo, 1 digitaler Audio-Recorder sowie 1 BD-Player.
Wir übersiedeln innerhalb des Volkshauses Landskron vom Nord- in den Südtrakt. Unser neuer Klubraum ist größer und erhält eine neue 16:9-Rollleinwand (240×139 cm)
Herbert HOHENSASSER wird mit „In jenen Tagen …“ Klubmeister und beendet danach ein erfolgreiches langjähriges Filmprojekt („Aus dem Leben eines Gailtaler Bergbauern“).

Bei dem von RL Franz Kaufmann initiierten Filmwettbewerb für die Kärntner Klubs „wasser.reich“ belegen wir den 2. Platz und gewinnen EUR 1.000,– für die Klubkassa.
Vom 1. bis 4.7. arbeiten die Kärntner Klubs unter der Leitung von Franz Kaufmann an der JUVENALE, einem wiederbelebten Jugend-Filmfestival, welches in Maria Saal und im Villacher ATRIO stattfindet. Sehr intensiver Einsatz und erfolgreich.
Andreas RAUCH wird neuer Regionalleiter.


2010

Anschaffung eines BD-Players von DUNE.
Klubmeister wird Herbert HOHENSASSER mit der Doku „Aus dem Leben eines Gailtaler Bergbauern“.
Am 11.1. wird unser Ende Dezember 2009 eingerichtetes Klublokal eingeweiht. Am Programm: Ein Konzert des Kärntner Landesjugendmusikorchesters (KLM) unter der Leitung von Stephan Kühne, welches wir im Sommer 2011 im Konzerthaus in Klagenfurt gefilmt hatten.
Dolfi Scherer beendet mit der Ausgabe 2/2010 seine Tätigkeit als Redakteur unserer Klubzeitung. Danke für deine 88 Ausgaben seit 4/1993!
Andreas RAUCH übernimmt und es gibt ab sofort eine abgespeckte „Programm-Info“.
Geselligkeit: Grillparty bei Schmalzls am See, zu Gast beim Filmklub Klagenfurt Wörther See, wo wir die Doku über die Euro 2008 zu sehen bekamen. Theaterbesuch in Weissenstein, Gäste bei der 50-Jahr-Feier des Filmklubs Klagenfurt.
Die Klubs in Österreich bemerken den Nachwuchsmangel. RL Andreas RAUCH reagiert und bringt die Kärntner Klubs ins Internet (Facebook-Plattform). Wir beginnen, Kontakte zu Schulen (HS Landskron, CHS Villach) zu knüpfen.


2011

Wir sind 50 Jahre alt! Am 18.6. feiern wir gemeinsam mit 225 Gästen und etlichen Erfolgsfilmen aus den letzten 10 Jahren. Zur Erinnerung gibt es von dieser Feier ein Fotobuch. Joachim KRENN und Gerhard FILLEI werden Ehrenmitglieder. Für die beiden gibt es am 2.12. noch ein Highlight: Premiere ihres Langzeitprojektes „New York – November“ im Villacher Cineplexx.
Der Wiedereintritt von Haris BILAJBEGOVIC und sein Film „Svedjok – Der Zeuge“ sorgt für Aufregung im Klub und in ganz Kärnten. Die Definition des „nichtkommerziellen Films“ wird heftigst diskutiert.
Johann GRUNDNIG legt im Mai seine Funktion als Schriftführer nach 24 Jahren Funktionärstätigkeit aus gesundheitlichen Gründen zurück und wird bei der Weihnachtsfeier geehrt.
DI Alexander MARTINSCHITZ wird neu in den Vorstand gewählt.
Klubmeister wird (schon) wieder Herbert HOHENSASSER mit „Maskenschnitzen“. Sein Kurzilm „Der Exhibitionist“ mit Manfred TURNER in der Hauptrolle wird als erster Villacher Film Minutencupsieger 2011 bei einer STM in Zeltweg. Gratulation!


2012

Anschaffungen: Panasonic-BD-Player, neueste Ausgabe, Dolby-Surround-7.1-Anlage inkl. HD-Receiver, Kabel, Kabelkasten für den Klubraum.
Zwei mobile Boxen (von TLS) mit Funkmikros und Stativen für Veranstaltungen und Filmvorführungen.
Das Jahr beginnt am 9.1. mit einem Autorenabend des regierenden Staatsmeisters Sandeep KUMAR mit seinem Tanzfilm „Liebe ohne Grenzen“ und steigert sich am 6.2. zum Autorenabend Horst HUBBAUER, der uns den Weltmeisterfilm „Nocturn – The End oft he Day“ präsentiert.
Am 20.3. filmen 12 fvk-Kameraleute ein Konzert des Villacher Kammerorchesters im Kloster
Wernberg – das hatten wir noch nie!
Klubmeister wird heuer Dr. Eckhart KUGLIN mit der Reportage von der „European Bike-Week 2011“.
Der Landesmeistertitel geht diesmal nach Villach: Ernst THURNER und Helmut TSCHABUSCHNIG können mit dem Künstlerportrait des Feldkirchner Malers Gert Pallier „Von der Idylle zur Abstraktion“ alle 5 Juroren überzeugen. (STM-Silber, Wals Silber)
Unsere herausragenden Filmprojekte waren heuer „Arnoldstein im Wandel der Zeit“ und die Baudoku des neuen Biomasseheizwerkes der Kelag-Wärme „Biomasse für Villach“.


2013

Andreas RAUCH tritt nach 4 Jahren Amtszeit als Leiter der Region 5 zurück. Als sein Nachfolger wird einstimmig Richard WAGNER, Präsident des Filmklubs Klagenfurt-Wörthersee, gewählt.
Andreas RAUCH gründet innerhalb unseres Klubs eine Jugendsektion, die unter dem Namen „Youth Carinthia Cinematic“ sich regelmäßig zu Workshops an Samstagen im Klublokal trifft. Im Herbst sind es bereits 7 Filmbegeisterte – Rekord bei uns im Klub.

Mangels Filmen gibt es keine Klubmeisterschaft.

Die 17jährige Christina RAUCH wird mit ihrem Erstfilm „Wo bist du?“ mit einem Katapultstart Jeunesse-Siegerin bei der LM in Klagenfurt, erhält Gold und den Sonderpreis für akustische Gestaltung. Auch das hatten wir noch nie! Nächster Rekord: Bei der STM in Bad Aussee wird sie ebenfalls Siegerin in der Jeunesse-Klasse und erhält Silber.

Mittlerweile filmen wir seit Jahren in HDV oder AVCHD auf Speicherkarten oder Festplatten als Aufnahmemedium. Camcorder mit Bändern gibt es kaum mehr zu kaufen. Auch mit Fotokameras und Mobiltelefonen kann schon gut gefilmt werden!
Nach 3-D-Video ist nun auch K4 (4fache Auflösung von Full-HD) im Gespräch. 4:3-Filme sieht man bei Wettbewerben immer seltener.

Am 15.2. verlässt uns Reinhold TSCHECK, Mitglied seit 1964, Obmann von 1971 – 1981, für immer. Ein Jahr fehlt ihm zur 50jährigen Klubmitgliedschaft!


2014

Dieses Jahr steht schon lange im Zeichen eines runden Geburtstages: Unser Dachverband VÖFA wird 50 Jahre alt! Anlässlich der STM in Fieberbrunn gibt es eine beeindruckende Feier.
Aber schön der Reihe nach:
Die Jugendsektion YCC gibt immer kräftigere Lebenszeichen von sich. Allein vier Filme von Jugendlichen bei der Klubmeisterschaft hatten wir auch noch nie! Jugendliche Klubmeisterin wird Theresa Lamberger mit „The Spirit of Thought“. Ein weiterer Meilenstein ist der Landesmeistertitel von Christina Rauch mit dem Film „Passion“. Und bei der STM in Fieberbrunn gibt es gleich 2 Goldene für Christina Rauch und das Klagenfurter Brickfilmduo Alexander Leitner und Andreas Bitzan („(K)night Times“). Details unter „Unsere Erfolge“.


2015

Herausragendes Ereignis ist die Ausrichtung der Staatsmeisterschaft 2015 vom 13. bis 16. Mai im Volkshaus Landskron.

53 Filme qualifizieren sich und werden schon größtenteils auf Stick an uns geliefert und mit unserem neuen Beamer auf

die Großleinwand der Region projiziert.

Erstmals wird bei einer Staatsmeisterschaft ein Nenngeld  (EUR 15,00 pro Film, ausgenommen Jeunessefilme) eingehoben.

Die Veranstaltung ist sowohl bei den Filmvorführungen mit bis zu 100 und auch bei der Schlussveranstaltung mit über 250

Interessierten sehr gut besucht und findet großen Anklang bei der VÖFA-Familie.

Das insgesamt 30köpfige Organisations- und Helferteam leistet ausgezeichnete Arbeit.

2016

Das Hauptereignis des Jahres ist wohl die Durchführung der LANDESMEISTERSCHAFT am 26./27. Februar im Volkshaus
Landskron. Noch eingearbeitet von der STM im Vorjahr, liefert unser 25köpfiges Organisations- und Arbeitsteam
eine perfekte Veranstaltung auf die Bühne bzw. in den Saal.
Die Jurysitzungen sind mit bis zu 60 Teilnehmern sehr gut besucht, lediglich die Schlussveranstaltung bringt
mit „nur“ 130 Gästen einen kleinen Einbruch. Die Erfolge der Villacher Filmer halten sich dieses Mal in Grenzen.
Der LM-Titel geht mit der Klubproduktion „Ein Schloss meiner Träume“ nach Völkermarkt. Ebenso der Minutencup-Sieg.
Bei der Schöpferparty am 23.4. im Bistro unseres LM-Caterers Fredi Potocnik blicken wir noch einmal zufrieden
zurück auf diese Veranstaltung.

Und sonst?
Unsere Jugendfilmgruppe YCC kann sich anlässlich des Villacher Jugendtages „ju:Act!“ am 28.4. mit ihren Filmen
im Stadtkino präsentieren.
Am 9. Juli beim Saisonausklang in Tonis Buschenschank können sich 27 Besucher an der köstlichen Jause mit
anschließender Schaumrolle erfreuen.
Ernst Thurner übernimmt für ein Jahr die Redaktion der Klubinfo. Nachfolger ist 2017 voraussichtlich Wolfgang
Hinteregger.