Historische Entwicklung unseres Klubs
Einige Jahrzehnte aktives Klubleben liegen seit der Klubgründung im Jahre 1961 hinter uns. Es hat sich in dieser Zeit doch einiges in unserem Klub verändert. Diese Klubchronik soll positiv die Entwicklung unseres Vereines darstellen und keine nostalgisch wehmütige Klage über “die gute alte Schmalfilmzeit” sein.
Viel Spass beim Schmökern
GRÜNDUNGSJAHR 1961
Der Gründungsvater unseres Klubs, Eduard Kohlbauer filmte bereits in Spittal/Drau mit Herrn Stadler und Herrn Burian, als er 1961 aus beruflichen Gründen nach Villach wechselt.
Im Februar 1961 findet im Gasthof Kabon in Villach die Gründerversammlung statt. Die Gründungsmitglieder sind Eduard Kohlbauer, geb. am 19.09.1911 (welcher auch der 1. Obmann und unserer späterer Ehrenpräsident wird), DI Schaffer, BM Hans Kargl, Guido Budin, Wilfried Stage, Johann Zitko und Günther Zötsch.
Unser erstes Klublokal ist der Gasthof Kabon in Villach. In Österreich gibt es zu diesem Zeitpunkt bereits einen Dachverband und so wird, in Anlehnung an den Verband als Name “Klub der Kinoamateure Österreichs Verbandsverein Villach” gewählt.
Gefilmt wurde damals mit den Filmformaten Normal-8 und 16 mm, teilweise bereits mit Ton.
Am 14.02.1962 veranstaltet der Klub die erste öffentliche Filmvorführung einen “Film-Abend” im Altersheim in Villach. Vorgeführt wurden Normal-8 Produktionen vom Kirchtag und dem Knappenfest, sowie der 16 mm – Film “900 Jahre Villach” und weitere zwei 16 mm – Produktionen.
Aus Platzgründen, wir verzeichnen eine rege Beteiligung am Klubleben, übersiedeln wir in das Gasthaus Hofwirt in Villach.
Wir müssen wieder unseren Klubraum räumen und übersiedeln in das Cafe Color in der Lederergasse in Villach.
Der Klub hat bereits ca. 35 Mitglieder und auch eine Klubmeisterschaft findet das erst Mal statt.
Der Verband der österreichischen Filmamateure wird gegründet. Aus diesem Grund ändert auch unser Verein seinen Namen von “Klub der Kinoamateure Österreichs Verbandsverein Villach” in “Filmklub Villach”.
Reinhold Tscheck, unser späterer Obmann wird Klubmitglied.
Franz David wird Mitglied unseres Klubs und gründet unter tatkräftiger Mithilfe des Filmklubs Villach das “Internationale Festival der Nationen” in Velden am Wörther See, welches 1975 vom 1. Schmalfilmklub Klagenfurt übernommen wird. Aus diesem Filmfestival wird später einmal das “Internationale Filmfestival der Nationen in Ebensee” hervorgehen.
Der Super-8 Film erobert den Amateurfilmsektor im Sturm. Eine revolutionäre Entwicklung setzt ein.
Udo Minatti, geb. am 12.03.1943, wird unser Obmann und bringt dank seiner Jugend sehr viel Schwung und Dynamik in unseren Klub. Eine wahre Spielfilmära setzt ein. Nahezu alle Klubmitglieder arbeiten eifrig an eigenen und an gemeinsamen Projekten.
Es finden Klubwettbewerbe mit öffentlichen Festveranstaltungen statt und unsere Mitglieder beteiligen sich auch an nationalen und internationalen Bewerben.
Die ersten “lippensynchronen” Filme entstehen !
Unser Klub ist sehr aktiv und eifrig mit der Bearbeitung des Spielfilms “Der Herzpatient” befasst.
Unser Obmann Udo Minatti wird unheilbar krank.
Aufgrund seiner schweren Krankheit muss Udo Minatti seine Obmanntätigkeit zurücklegen. Neuer Obmann wird Gustav Scherer, geb. 29.04.1938.
Es gibt ein paar Unstimmigkeiten im Klub, dennoch entstehen nach wie vor etliche gute Filme.
Öffentliche Veranstaltungen sind in dieser Zeit jedoch keine bekannt.
Zahlreiche Kameramodelle und die unterschiedlichsten Projektoren überschwemmen den Markt.
Reinhold Tscheck wird mit seinem Spielfilm “Der Herzpatient” Klubmeister.
Reinhold Tscheck, geb. am 11.04.1941, wird neuer Obmann.
Kärnten und Steiermark bilden die Region IV im Verband der österreichischen Filmamateure. Der Klub verfügt bereits über eine gute technische Ausrüstung und bietet auch eine entsprechende technische Unterstützung an (in Form von sogenannten Beiräten).
Bei der öffentlichen Festveranstaltung zur Klubmeisterschaft in der Handelskammer Villach präsentieren wir bei der Filmvorführung stolz unseren “Gerätepark”
Der Filmklub Villach führt jährlich Klubmeisterschaften durch. Die öffentlichen Festveranstaltungen finden dabei einen regen Zuspruch in der Bevölkerung. Es wird eifrig gefilmt.
Wir knüpfen freundschaftliche Kontakte zu den Filmklubs in Brevalje (SLO) und Udine (I).
Endlich erfüllt sich für uns ein lang gehegter Wunsch. Die Stadt Villach stellt uns im Bauhof Landskron ein eigenes Klublokal zur Verfügung. Alle helfen zwischen Februar und Juni 1974 eifrig bei der Adaptierung und dem Ausbau der Räumlichkeiten mit. Das Klublokal Landskron bietet uns einen eigenen Projektionsraum mit großer Projektionswand und eine eigene “Kantine”. Kam man früher zweimal im Monat zusammen, bestand nun die Möglichkeit, sich jeden Dienstag im Klub zu treffen. Nun war auch die Möglichkeit gegeben, Geräte anzuschaffen und Kurse abzuhalten.
Am 28.06.1974 wurde unser Klublokal feierlich eröffnet.
Ausgelassene und fröhliche Weihnachtsfeiern haben bei uns Tradition, wie z.B. in diesem Jahr in Carlies Weinstadl in Villach.
Mit der öffentlichen Festveranstaltung zu unserem Klubwettbewerb am 08.05.1976 begehen wir auch unser 15-jähriges Bestandsjubiläum. Klubmeister wurde zum wiederholten Male Herbert Ranzenhofer.
Auch beim, von Franz David unter unserer tatkräftigen Mithilfe, gegründeten “Internationalen Festival der Nationen in Velden am Wörthersee”, welches inzwischen vom 1. Schmalfilmklub Klagenfurt übernommen wurde, sind wir vertreten.
Das Interesse am Klubgeschehen wächst ständig und so können wir die Mitgliederzahl um 130 % steigern. Wir führen ein intensives Klubleben, mit zahlreichen öffentlichen Bewerben, wie einem jährlichen Klubwettbewerb und einem Klubcup.
Der Filmklub Villach veranstaltet auch regelmäßig die Amateurfilmschau Friaul-Slowenien-Kärnten.
Bei einem Klubausflug nach Brevalje (SLO) vertiefen wir unsere freundschaftlichen Kontakte zum dortigen Filmklub.
Wir sind aber auch bei einem Klubausflug in Leibnitz zahlreich vertreten.
Unter dem Motto “Kärntner kennst du deine Heimat” veranstaltet unser Klub eine lustige Suchfahrt, welche ausgehend von unserem Klublokal in Landskron über Köstenberg, Velden, Lind-Rosegg und Baumgartnerhöhe zum Fahrtziel Finkenstein führt. Auf der Fahrtstrecke hat unser Obmann Reinhold Tscheck (als “Charlie Chaplin” getarnt) eine Reihe von Aufgaben für uns zusammengestellt, z.B. Auffinden verschiedenster Orte, Fachfragen zur Filmtechnik, Filmen mit provisorischen Stativ, herstellen eines Naturtitels, usw.
Sieger wurde schließlich Helmut Schicho, vor Eduard Kohlbauer und Kurt Gaggl.
Auch in diesem Jahr veranstaltet unser Klub wieder eine Filmersuchfahrt am Fahrrad, welche uns diesmal ins Krastal führt.
Sieger wurde Peter Thomasser, vor Johann Grundnig und Karl Kolman
Reinhold Tscheck und Herr Heinrich berichten in einem der zahlreichen Vortragsabende in unserem Klublokal über das Thema “Vertonung mit Synputer”.
Am Samstag, den 08.11.1980 empfangen wir Besuch aus der Sowjetunion. Frau Dr. Viktoria Barbe von der sowjetischen Filmschule in Kischinen zeigt uns Filmbeispiele ihrer 10 – 14 jährigen Filmschüler und ermöglicht uns einen sehr interessanten und aufschlussreichen Einblick in die Arbeit dieser Filmakademie. Der geschäftsführende Obmann Peter Thomasser begrüßt zu dieser Gelegenheit, in Vertretung des leider verhinderten Obmannes Reinhold Tscheck, auch Herrn Stadtrat Amtmann.
In diesem Jahr erfüllt sich ein weiterer langgehegter Wunsch. Die Region V – Kärnten des Verbandes österreichischer Filmamateure entsteht und unser langjähriges Klubmitglied Franz David, inzwischen Mitglied im Filmklub Klagenfurt Wörthersee, wird der erste Regionalleiter der jungen Region V. Die neu gegründete Region V kann bereits auf Klubs in Villach, Klagenfurt, Spittal/Drau, Radenthein, Völkermarkt, Wolfsberg, Ferlach und Friesach verweisen.
Wir feiern unser 20-jähriges Bestandsjubiläum unter anderem auch beim Umzug zum Villacher Fasching.
Wie könnte man ein derartiges Ereignis besser begehen als mit der Ausrichtung der österreichischen Staatsmeisterschaft der Filmamateure in Villach.
Über 70 Schmalfilmwerke wurden von den sieben Juroren in rund vierzig Stunden betrachtet und bewertet. Schließlich vergab die Jury den Staatsmeistertitel, 4 Gold-, 4 Silber- und 19 Bronzemedaillen, sowie 29 Anerkennungen.
Johann Grundnig, geb. am 07.08.1938 wird zum neuen Obmann gewählt.
Nachdem unser Dachverband bereits vor zwei Jahren seinen Namen in “Verband österreichischer Film- und Videoamateure” geändert hat, wollen auch wir uns diesem neuen Medium nicht länger verschließen. Der Filmklub Villach ändert daher, mit Beschluss in der Jahreshauptversammlung am 18.01.1982 seinen Namen in “Film- und Videoklub Villach”.
Unser Klublokal in Landskron wird abgerissen und so begeben wir uns neuerlich auf die Suche nach geeigneten Räumlichkeiten. Zwischenzeitlich finden wir dabei Unterschlupf bei Pater Thomas im Pfarramt St. Leonhard. Aufgrund der Umsiedlung findet dieses Jahr auch kein Klubwettbewerb statt.
Unser diesjähriger Klubausflug führt uns am 16.05.1982 nach Hüttenberg und am 05.06.1982 sind wir zu Gast bei einer lustigen Grillerei am Klopeinersee mit unseren Klubfreunden aus Völkermarkt.
Wir übersiedeln wieder, diesmal in unseren neuen Klubraum im Brauhof Villach.
Manfred Turner, geb. 23.08.1940, wird in der Jahreshauptversammlung vom 10.01.1983 zu unserem neuen Obmann gewählt.
Am 06.06.1983 begrüßen wir unseren Klubfreund Henry Gehring (BRD) zu einem interessanten Filmvortrag, dem noch einige weitere folgen. Herr Gehring steht uns auch bei unseren Klubwettbewerben als versierter Juror zu Verfügung.
Wir sind aktiv wiederholt beim Festumzug des Villacher Faschings vertreten.
Als besondere Förderaktion erhält jeder Jungfilmer in unserem Klub drei Stück Super-8 Filme geschenkt.
Ernst Thurner übernimmt mit großem Engagement die Redaktion unserer Klubzeitung, welche ab diesem Jahr regelmäßig mit jährlich 5 Ausgaben erscheint.
Unser Klub hat 48 Mitglieder und veranstaltet regelmäßig öffentliche Filmvorführungen. 1985 ist ein sehr erfolgreiches Jahr in unserer Klubgeschichte, denn wir stellen das erste Mal den Landesmeister der Region V – Kärnten mit dem Film “Puskarfest” von Dr. Alfred Straberger.
Einer regen Beteiligung am Klubwettbewerb folgt ein durchaus beachtlicher Erfolg bei der Landesmeisterschaft und Ernst Thurner erzielt als einziger österreichischer Teilnehmer beim 1. Internationalen Umweltschutz-Filmfestival für Filmamateure am 08. und 09.11.1986 in Ingolstadt (D) den 1. Platz.
Es werden zahlreiche Arbeitsabende zum Thema Video abgehalten. Peter Thomasser erhält bei der Landesmeisterschaft den Sonderpreis für den besten Videobeitrag für seinen Film “Der Totospieler”.
Der Film- und Videoklub Villach ist Ausrichter der Landesmeisterschaft und dabei auch sehr erfolgreich, denn wir stellen auch in diesem Jahr wieder den Landesmeister der Region V. Ernst Thurner konnte mit seinem Spielfilm “Die Sieger” die Jury überzeugen.
Unser neuer Obmann heißt Ernst Thurner, geb. 07.12.1952. Das Medium Video setzt sich immer mehr durch.
In unserem Klublokal im Brauhof Villach veranstalten wir unseren Klubwettbewerb. Es sollte für einen längeren Zeitraum der Letzte sein.
Am 23.01.1991 veranstaltet unser Klub eine Filmschau mit österreichischen Staatsmeisterfilmen im Paracelsussaal in Villach.
Nach einem schweren Schlaganfall verstirbt unser langjähriger Ehrenpräsident und Klubgründer Eduard Kohlbauer im Alter von 80 Jahren. Wir werden unseren Edi nicht vergessen und sein Werk und seine Idee weiterführen.
Zahlreiche Klubabende beschäftigen sich inzwischen mit dem Medium Video. Anfängliche Skepsis der überzeugten Super-8 Filmer unter uns wird durch diese Arbeitsabende und Vorträge abgebaut.
Wir müssen wieder übersiedeln und treffen uns nun im Gasthof Kasino in Villach. Am 26.01.1993 veranstaltet der Film- und Videoklub Villach wieder eine öffentliche Filmschau österreichischer Meisterfilmer.
Außerdem ist der Film- und Videoklub Villach wieder Ausrichter der Landesmeisterschaft, welche am 20.03.1993 (Jurierung) und 27.03.1993 (Festveranstaltung) im Volkshaus Landskron über die Bühne geht.
Adolf Scherer übernimmt mit viel Engagement die Redaktion unserer Klubzeitung.
Wieder ist Siedeln angesagt. Die Stadt Villach ermöglicht es uns, einen eigenen Raum im Volkshaus Landskron für unsere Bedürfnisse zu adaptieren.
Am 19.04.1994 halten wir unseren ersten Klubabend im neuen Vereinslokal ab, welches schließlich am 03.10.1994 mit einer Festveranstaltung offiziell eröffnet wird.
Bei der Landesmeisterschaft sind wir ebenso sehr erfolgreich. Der Spielfilm “Schwarzer Mond” von Joachim Krenn verfehlt nur knapp den Landesmeister und erhält eine Goldmedaille.
Der Film- und Videoklub Villach stellt bei der diesjährigen Landesmeisterschaft nur einen Filmbeitrag. Joachim Krenn konnte die Jury mit seinem Antikriegsdrama “Moloch” auf Anhieb überzeugen und erhielt den begehrten Landesmeistertitel. BILDER von den Dreharbeiten: zum Film und von Joachim Krenn – (Hauptdarsteller, Kameramann und Regisseur)
Die Stadt Villach feiert das Gedenkjahr 1945/95 “Erinnern/Innehalten” und unser Klub produziert hiezu eine aufwendige Dokumentation mit teilweise historischem Filmmaterial zu 50 Jahren Stadtgeschichte. Die öffentliche Premiere des, von Ernst Thurner und Heinz Böker gestalteten Videos fand unter großem Bevölkerungsinteresse am 11.04.1995 statt.
Die zahlreichen Veranstaltungen zum Gedenkjahr werden vom Film- und Videoklub Villach zu einer umfangreichen Dokumentation zusammengefasst (ca. 50 Veranstaltungen in 7 Kapitel), welche am 29.01.1996 im Paracelsussaal in Villach vor ca. 150 Besuchern uraufgeführt wird.
Unter der Redaktion von Ernst Thurner und Adolf Scherer werden von insgesamt 12 Klubmitgliedern und zwei Sprechern für dieses Projekt ca. 750 Arbeitsstunden aufgewendet. (Karl Nechwatal und Ernst Thurner im Einsatz bei einer der zahlreichen Veranstaltungen)
Auch in diesem Jahr stellt der Film- und Videoklub nach 1995 bereits wieder den Landesmeister von Kärnten. Der Student Walter Oitzl erhielt für seinen Film “Der Schaukelstuhl” den begehrten Preis.
Langsam wird es unheimlich, denn nach 1995 und 1996 geht der Landesmeister nun das dritte Mal in Folge an den Film- und Videoklub Villach. Der Film “Montessori-Pädagogik” von Ernst Thurner erhält die begehrte Auszeichnung.
Im Rahmen der Jahreshauptversammlung am 20.01.1997 verleiht der Film- und Videoklub Villach dem Gründungsmitglied BM Hans Kargl die Ehrenmitgliedschaft und Peter Thomasser sowie Karl Nechwatal erhalten Anerkennungen für die langjährige Mitarbeit im Klubvorstand.
Unsere Klubmitglieder legen offenbar alle zur selben Zeit eine Schaffenspause ein, denn wir sind das erste Mal seit 10 Jahren nicht bei der Landesmeisterschaft vertreten.
Der Film- und Videoklub Villach ist Ausrichter der Landesmeisterschaft der Region V. Bereits zum zweiten Mal nach 1994 verfehlen wir in der Endabstimmung nur knapp den Landesmeistertitel, sind aber dennoch durchaus erfolgreich vertreten.
Wieder ein erfolgreiches Jahr für unseren Klub, denn wir stellen nun mit “Der ewige Weg” von Andreas Rauch bereits das sechste Mal den Landesmeister der Region V.
Nach einer 11-jährigen Pause veranstaltet der Film- und Videoklub Villach erstmals wieder eine Klubmeisterschaft.
Außerdem feiern wir in diesem Jahr unser bereits 40-jähriges Bestandsjubiläum mit einer öffentlichen Festveranstaltung am 23.06.2001 im Volkshaus Landskron.
Doch dieses besondere runde Jubiläum veranlasste uns als zweitältesten Kärntner Filmklub auch zu einem weiteren bedeutenden Schritt, dem Auftritt im weltweiten Internet mit dieser Website, welche in unzähligen Arbeitsstunden von Andreas Rauch (Redaktion und für den Inhalt verantwortlich), Michael Weissenbacher (Design und Programmierung), Caroline Scheibel (HTML Umsetzung) und Emanuel Schara (HTML Umsetzung), erstellt wurde. In der öffentlichen Festveranstaltung am 23.06.2001 wurde diese Kommunikations- und Informationsplattform erstmals einem breiten Publikum präsentiert.
Unsere Ziele für die nächsten vierzig Jahre sind fixiert:
Weiterführung des klubeigenen Filmschaffens, Förderung des nicht kommerziellen Films und die Förderung unseres Filmernachwuchses.
Die Klubmeisterschaft findet mit 21 eingereichten Filmen regen Zuspruch und bei der Landesmeisterschaft der Region V verfehlen wir nun bereits zum dritten Mal nach 1994 und 1999 in der Endabstimmung nur knapp den Landesmeistertitel, sind aber dennoch durchaus erfolgreich vertreten.
Bei der Staatsmeisterschaft in Wien können wir nach einmal Gold und mehrmals Bronze nun unsere erste Silbermedaille verbuchen.
Das zweite Mal in der 41-jährigen Klubgeschichte wird ein Film aus unseren Reihen für die Vertretung Österreichs bei der Unica 2002 in Luxemburg ausgewählt.
Die Goldene Diana setzt den Erfolgsreigen fort.
Die Klubmeisterschaft wird in diesem Jahr mit 7 eingereichten Filmen abgehalten. Nach den Jahren 1985, 1988, 1995, 1996, 1997 und 2000 stellen wir auch 2003 den Landesmeister der Region V.
Bei der Staatsmeisterschaft in Klagenfurt können wir Silber und Bronze verbuchen.
Das internationale Filmfestival der Goldenen Diana setzt mit einer Goldenen Diana für den Landesmeisterfilm den Erfolgsreigen fort.
Den krönenden Abschluss des erfolgreichen Wettbewerbsjahres bildet der Hauptpreis des 1. Amateurvideofilmfestival am St. Veiter Wiesenmarkt.
Leider entfällt dieses Jahr die Klubmeisterschaft, da “nur” 4 Filme eingereicht wurden. Unser Klub ist als Ausrichter der diesjährigen Kärntner Landesmeisterschaften des nichtkommerziellen Films in Villach jedoch auch sehr erfolgreich (Unsere Erfolge).
Bei der Staatsmeisterschaft in Leibnitz können wir abermals Silber und Bronze verbuchen. Großartige Ergebnisse beim Festival der Nationen in Ebensee und bei der Goldenen Diana am Klopeinersee vervollständigen den Erfolgsreigen.
Im Jahr 2004 starten auch die, von Andreas Rauch neu ins Leben gerufenen, Filmseminare zur Intensivausbildung unserer Klubmitglieder. Schon nach kurzer Zeit haben sich diese Kurse zu einem wahren Renner gemausert, was die Besucherzahlen (bis zu 16 Teilnehmer und das jeweils an einem Sonntag !) eindrucksvoll beweisen.
Bei einem, von Johann Grundnig initiierten Treffen der Altobmänner und Altfunktionäre im August des Jahres wurde ausgiebig über die bereits 43-jährige Klubgeschichte geplaudert.
Im Jänner 2005 gehen die, von Andreas Rauch geleiteten Filmseminare zur Intensivausbildung unserer Klubmitglieder, in das erfolgreiche zweite Jahr. 18 Teilnehmer lauschen am Sonntag den Ausführungen des Vortragenden.
In der Jahreshauptversammlung am 31.01.2005 werden Neuwahlen abgehalten (Detailergebnis). Ernst Schmalzl und Heinz Böker ziehen sich auf eigenen Wunsch aus der vorderen Front des Vereinslebens zurück. Obmann Ernst Thurner würdigte in einer kleinen Ehrung deren Verdienste aus langjährigen Tätigkeit für unseren Klub.
